
Werkzeugtest
Testbericht Bosch Professional GRF 18V-23 Akku Freischneider
Unboxing
Die Anlieferung erfolgt in einem sehr stabilen Karton, der keine Beschädigungen am Inhalt zulässt.
Der Inhalt übersichtlich und gut platziert, es ist kein Werkzeug zum Auspacken nötig.



Der erste Eindruck ist die sehr hochwertige Verarbeitung und das schlanke Design mit kleinen, aber feinen Features auf die wir noch zurückkommen.
Und gleich am Anfang die erste Überraschung, die dem Anwender das Gefühl gibt, dass Bosch Professional seine Anwender sehr ernst nimmt und von Anfang an pragmatische Lösung an die Hand gibt, die einem das Leben leichter machen.




Hier in Form eines einfachen Beutels, in dem allerdings alles was an Zubehör mit kommt, seinen Platz findet. Zu guter Letzt auch der Beutel in der Werkstatt oder im Geräteschuppen.
Keine Plastikbeutel mit Zippverschluss, die meistens bereits in der ersten Saison irgendwo mit Löchern oder gar schon zerrissen in einem Regal ihr Dasein fristen.
Es sind eben die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen!
Aus dem Karton befreit, fällt die Montage des Handgriffes und der Schutzhaube am Schneidwerk ohne große Handwerkliches können sehr leicht und ist in wenigen Minuten erledigt. Der Trageriemen wird in der dafür vorgesehenen Öhse eingeklinkt, ein vollgeladener Akku eingesetzt und schon kann‘s losgehen, theoretisch.
Beim ersten „Trockenlauf“ fiel Susanne auf, wie unheimlich leise die GRF 18V-23 läuft! Auch unsere zwei Katzen waren sichtlich unbeeindruckt von den ersten Testläufen! Hiervon darf man sich aber keinesfalls täuschen lassen, beim ersten Testschnitt im hohen Gras wird man sehr schnell feststellen, dass die GRF 18V-23 einem Verbrennungsmotor angetriebenen Mitbewerber in nichts, aber auch gar nichts nachsteht!
Auch die leichte und kompakte Bauweise der GRF 18V-23 ist für nicht ganz so starke und große Menschen top geeignet. Frauchen ist 1,43 Meter Groß und hat keinerlei Problem beim Umgang mit dem Freischneider.
Start und Betrieb mit dem Fadenschneider:
Ich habe den GRF 18V-23 mit einem frisch geladenen 5,0Ah 18V ProCORE Akku bestückt, aus meiner Sicht macht der 5,5er und der 8Ah Akku am meisten Sinn. Wenig Gewicht und der Brushless Motor kann seine volle Leistung entfalten. Ein weiteres Feature ist unterhalb vom Akkufach zu finden. Eine intrigierte Park- und Aufhängeeinrichtung.


Auch beim Ablegen am Boden ist immer genügend Abstand gewährleistet, der GRF 18V-23 ist somit vor unnötiger, weiteren Verschmutzung geschützt, gerade beim Akku sicherlich nicht verkehrt.
Vor dem Mähen
Ob man zwingend die Bedienungsanleitung lesen soll, überlasse ich jedem selber.
Beim ersten Umbau vom Fadenschneider auf das Sägeblatt sicherlich eher zwingend erforderlich!
Aber auch die immer wiederkehrenden Sicherheitshinweise sollten alle Anwender sich zu Herzen nehmen.
Ich mache nicht auf Lehrer Lempel, doch sei mir der Hinweis erlaubt, dass ein Stück Faden dass abreisst oder ein kleiner Stein schon mal das Augenlicht kosten können, geschweige denn es kommt zu einer Absplitterung des Sägeblattes. Hier kommt es schon mal zu Geschwindigkeiten einer Pistolenkugel nebst den dazugehörigen Verletzungen. Daher bitte die PSA, Perönliche Schutz Ausrüstung nicht vergessen!
Zum Mähen
Den Tragegurt über die Schuter gelegt und die Länge an die Frau oder den Mann anpassen.
Dann schiebt man den Sicherheitsschalter nach vorne und ziehe den Einschalter nach oben und los geht’s.
Nach kurzem Anlauf steht einem die volle Leistung zur Verfügung und der GRF 18V-23 verrichtet seine Arbeit.
Das Schnittergebnis ist absolut zufriedenstellend, die Leistung mit dem 8,0 Ah Akku kann sich echt sehen lassen!


Terrasse neu gefliest.
Auf mehrfachen Wunsch einer einzelnen Schwiegermutter, wurde die Terrasse mit neuen Klick-Kunststofffliesen aufgewertet.
Die alten Keramikfliesen dienen hier als Unterbau für die neuen Kunststofffliesen. Zu erst haben wir uns für die beste Ecke, die im Winkel ist und noch eine gute Gerade aufweist entschieden.

Wie immer war es für mich wieder eine Lehrstunde von Schreinermeister Herbert Sauermann aus Münchberg, der uns hilfreich unterstützte, beim Verlegen und vor allem beim Einmessen der Kellerschächte und der Ränder. Man beachte bitte die Bauaufsicht im Wintergarten!

Man sollte sich nicht von der Farbe der eingesetzten Werkzeuge täuschen lassen, wenn man erst einmal in einem Akkusystem „gefangen“ ist, fällt es schwer, sich andere Marken anzuschaffen. Noch dazu bin ich überaus zufrieden mit der Qualität und der Leistung der verschiedenen Geräte.
Der Zuschnitt erfolgte auf einem Wasserbecken mittels Opferplatte, Führungsschiene und Tauchkreissäge. Zusätzlich waren noch Stichsäge, Akkuschrauber, Elektrohobel, Exzenterschleifer und Oszillierende Säge im Einsatz. Eine detaillierte Werkzeugliste werde ich noch erstellen.

Die Ränder und der Regenwasserabfluss wurden mittels Siebdruckplatten verstärkt. Bei den Rändern bewährte sich die Bosch GOP 18V 28! Durch die flexible Einstellung der verschiedenen Sägeblätter, gibt es kaum Stellen die nicht erreicht werden können.

Das Ergebnis kann sich dann doch sehen Lassen. Der klare Vorteil der Kunststofffliesen ist, dass es kaum eine Rutschgefahr gibt. Bei den alten Keramikfliesen lag bei Regen schon mal der eine oder andere der Länge nach am Boden! Die Haltbarkeit der Oberfläche wird sich noch zeigen, bis dato keinerlei Macken oder sonstige Kratzer sichtbar

Wenn Fragen zum Projekt sind, gerne via E-Mail info@andyswood.world an mich stellen.

Regal aus Küchenarbeitsplatten im Geräteschuppen angebracht.

Gut ein Jahr standen zwei alte Kückenarbeitsplatten mehr im Weg rum als dass wir eine Verwendung dafür hatten. Als Ablage diente bisher ein alter Küchenhängeschrank mit zwei Türen. Ich denke das man die Lösung sehr oft findet! Der Hängeschrank hat den letzten Winter nicht überlebt und es bewies sich wiederum nichts wegzuschmeißen, vor allem niemals Holz! In diesem Beitrag kommt mein „Anfängerstatus“ voll zur Geltung! Keine Bilder der Montage, nur vom fertigen Machwerk. Ich gelobe Besserung!

Höhe und Position wurden den Gegebenheiten und den Stellplätzen der bereits vorhandenen Geräte angepasst. Werkzeuge: 12V Akkuschrauber, Wasserwaage, Bleistift, Körner. Die Regalträger sollen um die 125 kg Je Träger aushalten. Gibt eine gewisse Sicherheit im obersten Regal, da sind die Kettensägen usw. in Parkposition.


Es gibt ja Menschen, die behaupten dass 12V Akkuschrauber nichts taugen… Also ich hab einen 20er Torx bündig im Schraubenkopf abgerissen, siehe Suchbild! Der Schrauber war dummerweise auf Bohren gestellt. Also mal nicht unterschätzen die kleinen!

Soviel zum ersten Versuch, die nächsten Projekte stehen bereits an!
